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Mein rechter, rechter Platz ist leer - mal anders

Von Cornelia Schubert

(csc) Das Spiel basiert auf dem bekannten „Mein rechter, rechter Platz ist leer“. Alle sitzen im Kreis (ein Platz muss natürlich frei bleiben), es werden zwei Mannschaften gebildet. Dabei müssen immer abwechselnd ein Spieler Mannschaft A und ein Spieler Mannschaft B nebeneinander sitzen. Wichtig ist, die Mannschaften müssen deutlich gekennzeichnet werden (z. B. bekommt jeder der Mannschaft A einen Löffel in die Hand).

Von jedem Spieler wird der Name auf einen Zettel geschrieben, die Zettel werden gemischt und verteilt. Jeder hört jetzt auf den Namen, der auf dem Zettel steht. Es darf nicht verraten werden, wer man ist und es ist unerheblich, wenn man seinen eigenen Namen zieht (bei Namen, die öfters vorkommen, unbedingt auf dem Zettel kennzeichnen, um wen genau es sich handelt).

Ziel des Spiels:
Es müssen nebeneinander vier bis sechs Plätze (abhängig von der Spieleranzahl) bestimmt werden. Die Mannschaft, die es schafft, dass nur Spieler von der eigenen Mannschaft auf diesen Plätzen sitzen, hat gewonnen. Diese Plätze sind von Anfang an mit besetzt.

So, jetzt geht es los. Derjenige, der links neben dem freien Platz sitzt, beginnt: „Mein rechter, rechter Platz ist leer, ich wünsche mir … (Name einsetzen)…. her“. Jetzt muss nicht derjenige, der wirklich so heißt, auf den leeren Platz, sondern derjenige, der den Namen auf seinem Zettel stehen hat. WICHTIG: Nachdem er Platz genommen hat, muss er mit der Person, die ihn hergewünscht hat, den Zettel tauschen. Das heißt also, dass jetzt beide einen neuen Namen haben.

So geht es dann weiter. Man muss versuchen, sich die ständig wechselnden Namen zu merken. Bestreben ist immer, die Spieler der gegnerischen Mannschaft von den Gewinnerplätzen weg zu bekommen und die Spieler der eigenen Mannschaft hinzuwünschen. Kein Name darf 2 x hintereinander gewünscht werden! Vorsagen is’ nicht, jeder muss allein durch!

Das Spiel funktioniert am besten in einer Gruppe mit ca. 20 Personen, die sich untereinander gut kennen, sonst weiß man nicht, welche Namen auf den Zetteln stehen.

Das Spiel ist ziemlich spannend und reißt einen mit, außerdem wird das Gedächtnis gleich ein bisschen trainiert. Spieldauer ca. 1 Stunde oder länger, …