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Die Hütte Ein Wochenende mit Gott

William Paul Young

Von Mandy Schiefelbein

"Die Hütte" ist ein Phänomen. Angefangen hat William Young damit, eine Geschichte für seine Kinder zu schreiben, die ihnen Freude machen und ihnen helfen sollte ihren Vater und den Gott, den er so
sehr liebt, besser zu verstehen.
Dieses Buch hat es vom Schnellhefter bis zum Bestseller in den USA geschafft und bekommt in Deutschland einen immer höheren Bekanntheitsgrad. Es beschreibt die Erlebnisse von Mackenzie Allen Philips, dessen jüngstes Kind auf einem Campingausflug verschwindet. Alles deutet auf ein Gewaltverbrechen hin und die Familie bleibt traumatisiert zurück. Jahre später bekommt "Mack" folgenden Brief: "Mackanzie, es ist eine Weile her. Ich vermisse dich. Ich bin am nächsten Wochenende bei der Hütte, wenn du mich treffen möchtest. Papa." Mack hält dies zunächst für einen grausamen Scherz, denn in besagter Hütte starb vermutlich seine sechsjährige Tochter. Jedoch ist Papa der Kosename seiner Frau für Gott. Dieser Gedanke lässt ihn nicht mehr los und er begibt sich auf die Reise zur Hütte. Als er dort ankommt, beginnt die Geschichte erst richtig. der Leser wird auf einmal mit einem allwissenden Gott in Form einer schwarzen Hausfrau, eines tischlernden Jesus und der Lichtgestalt Sarayu konfrontiert. Das hat man sich doch irgendwie anders vorgestellt!
Aber genau wie Mack packt einen die Neugier und die Vorstellung mit Gott am Frühstückstisch über liebe und Schmerz in der Welt zu diskutieren hat doch etwas Faszinierendes.
In diesen Gesprächen werden die eigenen, manchmal so festgefahrenen, Denkmuster ordentlich durchgerüttelt. Zwar gibt es Passagen in der Geschichte, die auch den aufgeschlossensten Leser an die Grenze seiner Imagination bringen können. Aber am Ende bleibt das Gefühl zurück; über dieses Buch muss man sprechen. Und wenn es jemand noch nicht kennt, will man es gleich weitergeben. Es trifft auf ganz spezielle Art und Weise den Zeitgeist und allein dadurch ist es empfehlenswert.

Hier so etwas wie die Quintessenz aus diesem Buch in folgendem Zitat:

"Ein unendlicher Gott kann sich jedem seiner Kinder ganz und gar schenken. Er teilt sich nicht auf, sodass jedes Kind ein Stück von ihm abbekommt, sondern er schenkt sich jedem Kind so vollständig, als hätte er nur dieses eine."

Die ist ist im Allegria Verlag erschienen und kostet 16.90 Euro