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Die Sakrileg Verschwörung
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 Darell L. BockVon Reinhard Suepke Zugegeben, der Hype um das Verschörungsbuch von Dan Brown, "Saklrileg" ist längst vorbei. Aber wer auf der Grundlage dieser Diskussion noch ein bisschen neutestamentliche Theologie betreiben möchte, die von einem Professor stammt und trotzdem (*g*) leicht verständlich ist, dem sei dieses Buch empfohlen. Es räumt auf mit dem jahrhundertealten Missverständnis auf, dass Maria Magdalena eine Prostituierte war. Auch die Frage: War Jesus irgendwie mit ihr liiert oder gar verheiratet, wird in einer guten Weise diskutiert und an Hand der Quellen - die Schriften des Neuen Testamentes - in einfacher Weise widerlegt. Jeder kennt ja das Bonmot: "Wer lesen kann, ist echt im Vorteil!" Wer Darrel Bocks Buch gelesen hat, der wird sich sagen: "Wer das Neue Testament lesen kann, ist erst recht im Vorteil!" Wie gesagt: Das "Sakrileg" ist nicht mehr aktuell, aber die Lektüre dieses Buches hilft uns, einiges neu zu verstehen und das NT mit anderen Augen als mit den Augen von Vatikan - und sonstwasfürbösekirchenmänner - Verschörungsaugen zu lesen. (kleines Bonmot von mir!) Aber was mich am Schluss am meisten begeisterte ist der Fakt, dass ein Professor - wenn auch ein amerikanischer Forschungsprofessor aus Dallas, das macht ihn ja für manche schon verdächtig! - am Ende seines Buches etwas sehr persönliches schreibt. Ich zitiere: "Die Sache mit Jesus und Maria Magdalena ist mehr als ein Disput unter Experten; sie hat mit den tiefen Fragen des Lebens und mit unserer Beziehung zu Gott zu tun. Unm diesen letzten Code zu knacken, lassen Sie mich ein Stück von meiner eigenen Lebensreise erzählen." (S 140)Und was dann kommt? Wer lesen kann ist echt im Vorteil - und wer das liest, der wird begeistert sein! Kurz und gut, wie ich schon mal sagte in einer anderen Rezension sagte: Theologie kann Spaß machen, man muss nur die richtigen Bücher finden!
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