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Theater der Unterdrückten

Augusto Boal

Augusto Boal: Theater der Unterdrückten

(chs) Dieses Buch, dass in jede noch so kleine Tasche passt, wendet sich an Menschen die Lust auf Theaterspielen haben, möglicherweise aber noch keine Vorkenntnisse besitzen. Es ist wahnsinnig praxistauglich und inspirierend zugleich.

Worum geht’s?
Augusto Boal erfindet in Brasilien Theaterformen, mit denen er für und mit den einfachen Menschen (Bauern, Arme, Obdachlose) Theater spielen kann.
Das Buch enthält einen Praxisteil, der viele dieser Übungen enthält. Diese, verknüpft zu sinnvollen Spielketten, haben in meiner Arbeit in den Jungen Gemeinden total eingeschlagen. Diese Übungen bilden die Basis für das weitere Theater-Spielen. Menschen, denen ich das nie vorher zugetraut hätte, haben nach den Übungen auf einmal mit einem riesigen Enthusiasmus Theater gespielt.
Boal entwickelt neue Formen des Theaters, wie z.B. das Forumtheater. Diese Formen sind im Buch auf anschauliche Weise dargestellt. Diese Formen sind prima geeignet für die Jugendarbeit: Kein großer Materialaufwand, oft spontan und Einbeziehung des Publikums, um nur einige Vorteile zu nennen.

Weiterhin enthält das Buch einige Kapitel über die Hintergründe der Entwicklung der neuen Theaterformen. Es geht um Armut, Elend und Ungerechtigkeiten. Zum Teil verpackt in Kurzgeschichten, die aufzeigen welche Schwierigkeiten die Schauspieler um Boal zu bewältigen hatten. (Auch einfach geeignet zum Vorlesen in einer Jugendgruppe.)

Taschenbuch: 273 Seiten; Verlag: Suhrkamp; Auflage: 11., Aufl. (3. April 2007)
ISBN-10: 3518113615 ; ISBN-13: 978-3518113615